Montag, 31. märz 2008
Jaja, putzig - aber irgendwie unglaubwürdig..
von aeskulap - veröffentlicht in: Unfug aus dem Web
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Freitag, 28. märz 2008
Wer sich die Nachrichten im Volksverdummer noch ansieht, der hat auch folgende bahnbrechende Meldung vernommen: Viagra feiert heute Geburtstag. Hurra.
Zugegeben, meine Euphorie hält sich in Grenzen, was allerdings wohl eher darin begründet liegt, dass mir dieses Wundermittel bisher noch nicht das Ego und den Abend retten musste; trotzdem bleibt Viagra ein interessantes Präparat, dem man ruhig einen kleinen Artikel widmen darf.
Blicken wir also zurück auf die Geschichte der blauen Pillen, die die Männerwelt für immer erschütterten. Oder besser: wieder aufrichteten.
Der Wirkstoff Sildenafil, unter dem Handelsnamen Viagra bekannt, war ursprünglich als Herzmedikament konzipiert - die positive Wirkung auf die Erektionsfähigkeit fiel dabei erst in den klinischen Studien auf (vermutlcih wollten die Männer die Pillen einfach nicht mehr herausrücken) - nach Untersuchung und Verstehen dieses Phänomens erblickte 1998 die kleine blaue Pille erstmals das Licht der Welt und die Zulassungspapiere für verschiedene Arzneimittelbehörden. Und seitdem erlebt sie ihren Siegeszug.
Wie aber funktioniert das Ganze? Und was hat es überhaupt mit dem Krankheitsbild "Impotenz" auf sich?
Der schlaue Ausdrück für das von Viagra theapierte Krankheitsbild lautet "erektile Dysfunktion", was nichts anderes bedeutet, als dass es mit der Erektion nicht so ganz klappt - das liegt normalerweise in der mangelnden Durchblutung des Penis begründet (nichts anderes als das Anstauen von Blut führt ja zur Erektion).
Da sind wir nun schon beim springenden für die Erklärung der Wirkung von Sildenafil: Im Penis muss sich Blut stauen. Wie aber kommt es dazu? Gehen wir dabei mal den Weg eines normalen Erektionsimpulses, um dem ganzen einen gerade ausgedachten Namen zu geben: Wird ein Mann optisch/physisch erregt, verschalten sich diese Eindrücke gewohnt schnell und komplex im Gehirn und führen dazu, dass ein Impuls durch das parasympathische Nervensystem geleitet wird, der, im Penis angelangt, dafür sorgt, dass Stickstoffmonoxid dort die Menge an cGMP (zyklisches Guanosinmonophosphat) erhöht, was zu einer Erweiterung der kleinen Arterien und der Schwellkörper im Penis führt. Als Folge davon strömt mehr Blut in den Penis ein, kann aber nicht so schnell abfließen, da - grob vereinfacht - die größere Menge Blut nun mehr Platz benötigt und die Venen, die das Blut eigentlich zurück zum Herzen abführen sollen, komprimiert werden - eine Erektion ist also nichts anderes als ein Rückstau von Blut.
Und eben daran hapert es bei der Erektilen Dysfunktion - trotz normaler Spermienproduktion und normalem Sexualtrieb kann aufgrund zu geringer Durchblutung eine Erektion nicht lange aufrecht erhalten oder auch gar nicht erst erzeugt werden.
Die Lösung zur Behandlung liegt also darin, die Arterien und Schwellkörper noch mehr zu erweitern - was durch größere Mengen Stickstoffmonoxid und cGMP erreicht werden könnte. Stickstoffmonoxid ist nun eine nicht sehr beständige Verbindung und lässt sich schlecht in den Körper einbringen, cGMP bekommt man genausowenig in den Organismus, daher behilft man sich eines Tricks: Man führt nicht mehr cGMP zu, sondern sorgt dafür, dass cGMP weniger schnell abgebaut wird, indem man das Enzym, das für den Abbau zuständig ist, hemmt - im Fall des Penis ist das die Phosphodiesterase 5 (PDE-5), sinnigerweise stellt Sildenafil also einen PDE-5-Hemmer dar. Die 5 in diesem Namen ist wichtig, denn sie bedeutet, dass nur eine spezielle Form der Phosphodiesterase (die im Penis nämlich, wobei sie auch noch in anderen Zellen vorkommt, aber das interessiert uns hier nicht) gehmmt wird und man somit nicht versehentlich den Restorganismus lahmlegt (da cGMP durchaus unterschiedliche Wirkungen haben kann, je nach der Zelle, in der es wirkt).
Prinzipiell ist Viagra also eigentlich ein simpler Wirkstoff, nicht sehr kompliziert in seiner Wirkung, aber doch äußerst effektiv; und obwohl kein lebensrettendes und sicher auch nicht lebensnotwendiges Medikament, trägt die kleine blaue Pille seit ihrer Einführung gleich doppelt zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität der betroffenen Männer bei - zum einen hat das Tabuthema Impotenz seinen Schrecken zumindest zum Teil eingebüßt und kann nun freier thematisiert werden, zum anderen ermöglicht sie die Wiederaufnahme eines gesunden Sexuallebens.
Bleibt abzuwarten, ob und wann wir die blauen Freunde das erste Mal schlucken müssen. Hoffentlich nicht allzu bald, denn eines bleibt der Spaß: teuer.

von aeskulap - veröffentlicht in: Studium
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Donnerstag, 27. märz 2008
So, während ich mir die Nacht um die Ohren schlage, ergibt sich einmal mehr Zeit zum Nachdenken, was man diesem Blog noch antun könnte, um es noch mehr in eine Nische zu drängen; und wie immer, wenn man sucht, findet man, zwar nicht notwendigerweise das, was man wollte, aber immerhin.
Der Beweggrund für die neue Kategorie Klavier ist leicht einzusehen - selbst verkappter Hobbypianist, fällt mir immer wieder auf, wie wenig man heute über die Randsparte der klassischen Musik im Allgemeinen weiß, ganz besonders gilt das für die Instrumentalfächer (zu Beethovens 5. kann immerhin fast jeder das Leitmotiv pfeifen); ich schiebe das einfach mal nicht auf mangelndes Interesse, sondern auf ein Fehlen von Möglichkeiten - es ist eben bedeutend leichter, mit Popmusik (die ich hiermit keinesfalls abwerten will) konfrontiert zu werden, als mit klassischer (was, hallo Teufelskreis, durch deren Popularität bedingt wird, die sich dadurch leider auch nicht vergrößert).
Was soll das Ganze nun? Ganz einfach: Zukünftig werde ich hier das ein oder andere Stück (normalerweise solche, an denen ich auch selbst gerade Arbeite, so dass mein Geschreibsel, auch wenn es sonst niemand liest, zumindest mir beim Reflektieren hilft) besprechen, natürlich verständlich, möglichst ohne großes Fachvokabular, immerhin geht es mir hier nicht unbedingt darum, Wissen zu vermitteln, sondern eher, Interesse zu wecken für das (ganz subjektiv natürlich) schönste Instrument; außerdem wird es kleine Artikel zu Komponisten und erwähnenswerten Künstlern, das allerdings seltener, geben. So viel, wieder einmal, zum Plan.
von aeskulap - veröffentlicht in: Klavier
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Donnerstag, 27. märz 2008
So, es ist soweit - der Phantom I ist da. Also, nicht physisch, auch wenn es sich anfühlt, als hätte er sich manifestiert und stünde, mir den kalten Atem in den Nacken blasend, direkt hinter mir, leise "jetzt gehörst du wieder mir" flüsternd; ein wenig wie in Full Metal Jacket fühlt man sich, und wartet nur darauf, auf einmal Private Paula genannt zu werden.
Und er hat damit vollkommen Recht. Mal abgesehen von einem anderen großen Thema, das mich momentan beschäftigt (und von nicht weiter die Rede sein wird), habe ich seit zwei Tagen nur noch eines im Kopf, nämlich:
"Ohgott, am 14. musst du da wieder hin."
Und dabei bleibt es natürlich nicht, es wäre ja auch vollkommen langweilig, sich einfach nur ein wenig vor einem Kurs zu fürchten, nein, das manifestiert sich natürlich auch entsprechend: Da wird einem heiß und kalt, man erinnert sich daran, dass man ausgiebigst essen sollte, nochmal sündigen, chips, burgerking, all jene Dinge, die dem stressempfindlichen Magendarmsystem während des Semesters wohl den Gnadenstoß geben würden, nochmal Unsinniges im TV anschauen, nochmal dies, nochmal das, als schließe man mit dem Leben ab, und wirklich - auf eine gewisse Art und Weise tut man das, für exakt 15 Wochen.
Das klingt nun fast schon hysterisch, aber mir geht es im Phantomtagebuch ja um eine subjektive Darstellung dessen, was einem in jenem Kurs widerfährt, und da darf man die gefühlte Weltuntergangsstimmung noch vor Beginn nicht vergessen.
Und immerhin: der Phantom bestimmt all unser tun. Wenn wir morgens um 8 Uhr vor den Türen stehen, Mittags um 12 aus selbigen hinaus in die Mittagspause hasten, dann um 1 wieder pünktlich unsere Plätze einnehmen und um 5 wieder gehen, nachdem wir hoffentlich vom Putzdienst verschont wurden, um dann zu Hause die Bücher zu wälzen und dem nächsten Tag in einer schier endlos anmutenden Reihe entgegen blicken, dann ist die einzige Motivation eine einfache: nicht versagen. Alles, nur das nicht. Nicht nochmal ein halbes Jahr an diesem Ort, der keine Krankheit erlaubt, Unaufmerksamkeit, Faulheit und Motivationslosigkeit straft und Verzweiflung und Angst will - nur um ab und zu einen kurzen Moment der Euphorie, der zu gering ist, um all das zu entschädigen, an uns zurückzugeben.
Grund genug also für Übelkeit, Bauchschmerzen, Herzklopfen, all die Zeichen, die unser Körper sich ausdenkt, um dem Ausdruck zu verleihen, was wir längst schon wissen: Niemand will dorthin. Besonders wir nicht. Aber wir müssen.
von aeskulap - veröffentlicht in: Phantom I
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Donnerstag, 27. märz 2008
von aeskulap - veröffentlicht in: Unfug aus dem Web
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Dienstag, 18. märz 2008
..  dann freuen sich recht oft die Chrirugen; die Appendektomie (Entfernung des Blinddarms) gehört nicht umsonst zu den routiniertesten und häufigsten Operationen weltweit.
Was ist das aber eigentlich, der "Blinddarm"? Vor allem ein falscher Begriff, denn das, was entfernt wird, ist nicht der Blinddarm (Caecum), sondern der daran hängende Wurmfortsatz (Appendix vermiformis), ein kleiner muskulärer Schlauch von variabler Länge (das können schonmal 12 cm sein), der am Anfang unseres Dickdarms hängt.
Oft wird er als absolut nutzloses Organ beschrieben, was im Prinzip zwar nicht komplett an den Haaren herbeigezogen, aber trotzdem nicht ganz zutreffend ist; dass die Natur keine nutzlosen Organe entstehen lässt, leuchtet ein, und so hat auch der Blinddarm zumindest eine nicht unwichtige Funktion in unserem Abwehrsystem.
Trotzdem lässt es sich prima ohne ihn leben.
Wie kommt es nun aber zu einer Entzündung? Dafür gibt es zahlreiche Möglichkeiten, oft ist allerdings ein Korn oder Kern, dass das Lumen (also die Öffnung) blockiert, die Ursache; da sich Bakterien dann vom Restdarm abgeschlossen vermehren können, entsteht eine hübsche entzündliche Reaktion, die sich auch recht gut und charakteristisch diagnostizieren lässt, nämlich so:
Die übliche Symptomatik der Blinddarmentzündung schließt normalerweise starke Unterbauchschmerzen (die ursprünglich als Schmerzen im Nabelbereich beginnen, sich aber recht schnell verlagern), Übelkeit (oft auch Erbrechen) und Fieber (mit einem Unterschied der in der Achselhöhle und rektal gemessenen Temperatur von mehr als 0,8°C) mit ein.
Zur Diagnostik bedient man sich zu Beginn dem Abtasten des Bauches: Zuerst wird die Reaktion auf Druck am McBurney-Punkt (der liegt rechts unterhalb des Bauchnabels auf dem ersten Drittel einer Linie zwischen Nabel und der tastbaren Spina Iliaca Anterior Superior, einem der Becken"fortsätze") geprüft - diese sollte (bei normaler Lage des Blinddarms, die allerdings häufig variiert) schmerzhaft sein; außerdem prüft man den Lanz-Punkt (liegt etwas darunter, auf einer Linie zwischen den beiden Spinae Iliacae Superiores Anteriores). Weitere Zeichen sind ein Loslassschmerz beim Druck auf den "McBurney-Punkt" der anderen Körperhälfte (Blumberg-Zeichen) und schmerzen beim Ausstreichen des Dickdarms gegen den Uhrzeigersinn (Rovsing-Zeichen).
Erhält man hier (das ist allerdings nicht zwingend notwendig, nicht immer sind besagte Punkte schmerzhaft) positive Befunde, wird noch über ein Blutbild (und Zählung der Entzündungszellen) sowie Ultraschall eine weitere Absicherung der Diagnose vorgenommen.
Wichtig ist das Erkennen einer Appendizitis vor allem zur Vermeidung eines Durchbruchs der Blinddarmwand (dass es unlecker und hässlich wird, wenn Darminhalt sich in die Bauchhöhle ergießt, kann man sich wohl problemlos vorstellen).
Therapiemittel der Wahl ist, bei positivem Befund, das Entfernen des Blinddarms, entweder laparoskopisch (das haben wir alle schonmal im Fernsehen gesehen, man bedient sich dabei über kleine Stangen in den Bauchraum gebracher Instrumente und einer Kamera) oder über den sogenannten Unterbauchwechselschnitt.
Theoretisch ist auch eine medikamentöse Behandlung (wie bei anderen Entzündungen auch) möglich, allerdings birgt das mehr Risiken als die OP und sollte daher nur angedacht werden, wenn diese nicht möglich ist.
Das war nun wieder viel Fachwissen auf einmal - merken sollte man sich vielleicht, weil es immer wieder zur Konfusion führt, dass der Blinddarm rechts liegt und man, wenn in dieser Region starke Schmerzen eintreten, vielleicht doch einmal den Arzt besuchen sollte.
von aeskulap - veröffentlicht in: Studium
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Montag, 17. märz 2008
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Es ist altbekannt  - und zumindest bei mir wieder einmal hochaktuell -, dass wir Menschen mit allen Widrigkeiten des Lebens klar kommen, egal wie groß die Entbehrungen, wir vermögen fast immer das sprichwörtliche Licht am Ende des Tunnels zu sehen; ein Zustand aber zwingt den Menschen in die Knie, macht ihn mürbe wie kaum ein zweiter: die Einsamkeit.
Auch wenn immer wieder in Kunst und Literatur die Einsamkeit angepriesen wird, prominentes Beispiel ist hier "Walden" von Emerson, und so mancher Sinnsprüche a la "Frei, aber einsam" (Brahms) zu seinen Lebensmaximen machte und auch heute noch macht, so kommt doch auch bei diesen Menschen immer wieder der Punkt, an dem sie der Einsamkeit entfliehen, ihr sogar entfliehen müssen; denn nichts ertragen wir Menschen so schlecht wie das unfreiwillige Alleinsein.
Es ist weitreichend bekannt, dass Kinder, wenn man ihnen Zwischenmenschlichkeit vorenthält, jämmerlich verkümmern und schließlich sterben, egal wie gut sie sonst versorgt sind; und dass die Einsamkeit schon so manchen Abenteurer oder sozial Verelendeten in den Wahnsinn oder Suizid getrieben hat, ist auch nicht verwunderlich.
Offenbar muss man sich nicht nur selbst wahrnehmen, um zu leben, sondern auch von seiner Umwelt wahrgenommen werden; Anteil haben an der Welt, wenn auch nur im kleinen, das scheint, neben Nahrung, Behausung, Kleidung noch ein Grundbedürfnis zu sein.
Wie logisch, dass wir da neben dem Essen, Trinken, Arbeiten in unserem Leben Platz für einen anderen wesentlicen Lebensbestandteil geschaffen haben: die Liebe (dass da auch der viel gerühmte evolutionäre Imperativ eine Rolle spielt, ist mir schon klar, immerhin mag ja die Art auch fortbestehen).
Die Schlussfolgerung hieraus ist natürlich interessant: Man liebt also, nach dieser Argumentation wenigstens, nicht nur, weil es so schön ist, sondern man muss auch lieben, man kommt daran gar nicht erst vorbei.
Ein Problem hat die Liebe allerdings - sie verläuft selten so, wie man sich das vorstellt; Happy Ends sind, trotz diverser Hollywoodstreifen, die doch das Gegenteil beweisen, eher selten, meist läuft alles nicht nach Plan, viel zu oft müht man sich vergeblich.
Interessanterweise verbringen wir kaum mit anderem so viel Zeit als mit der Jagd nach Zuneigung und Anerkennung - das fängt beim Job an, geht über das Aussehen zu den eigenen Aktivitäten; hinter allem steht, irgendwo, immer, wenn schon nicht der Wunsch nach Auffälligkeit für das andere Geschlecht, so doch zumindest die Hoffnung auf Gesellschaft, denn: "Wie leer ist die Welt für den, der sie einsam durchwandert."(Flaubert)
In kaum einem anderen Gebiet sind wir so oft so erfolgslos; und kaum ein anderer Bereich unseres Lebens treibt mehr Menschen freiwillig dazu, selbiges zu beenden (nein, hier ist nicht die Hochzeit gemeint); unerträglich ist es, wenn sie einem versagt wird, die Liebe. Aber unverzeihlich, sie nie empfunden zu haben.
von aeskulap - veröffentlicht in: Allgemeines
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Montag, 17. märz 2008
undefined ...spürt man langsam wieder, und man mag nur erschaudern; nun sei aber erstmal erklärt, warum hier den Phantom und nicht das Phantom steht - vor einem Phantom hätte man ja zumindest halbwegs begründet Angst (allerdings natürlich nicht vor diesem Comicmenschen im rosanen Anzug, aber auch der ist hier ausdrücklich nicht gemeint).
Nein, Phantom bezeichnet hier den Phantomkurs der Zahnersatzkunde I - das Phantom ist jene hübsche Puppe, die wir hier zur linken sehen - , die zweite (und bei mir im ersten Versuch erfolglose) wirkliche Hürde auf dem Weg zum Physikum - und daher gleichsam das nächste Vorzimmer zur Hölle. Zumindest gefühlt.
Nun denkt man sich: ok, gut, das ist doch ein ganz normales Praktikum, wie schlimm kann das schon werden. Die Antwort darauf ist aus Erfahrung einfach: schlimm. Richtig schlimm.
Schlimm genug, um einem schon 4 Wochen vor Kursbeginn ein dumpfes Gefühl in der Magengegend zu verursachen - und schlimm genug, um darüber zu bloggen. Denn der Phantom ist für mich diesmal nicht nur Gelegenheit, mal wieder zu testen, wie oft man vor Nervosität und Leistungsdruck in einem bestimmten Zeitraum kurz vorm gefühlten Nervenzusammenbruch stehen kan - nein, es wird als Semesterprojekt eine Art Tagebuch geben, in dem man die Geschehnisse, Probleme, Gedanken, mit denen man zwangsweise konfrontiert wird, an meinem Beispiel nachlesen kann; auf dass es zukünftigen Generationen als Abschreckung diene...
Nunja, somit ist der Phantomteil des Blogs eröffnet - auf ein fleißiges Semester. Und ein erfolgreiches.
von aeskulap - veröffentlicht in: Phantom I
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Sonntag, 16. märz 2008
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von aeskulap - veröffentlicht in: Unfug aus dem Web
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Donnerstag, 13. märz 2008
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von aeskulap - veröffentlicht in: Unfug aus dem Web
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