Sonntag, 2. märz 2008
Wir kennen es doch alle - im Fernsehen, oder meinetwegen auch im Internet, stößt man zufällig auf Informationen a la "Sind sie ständig müde? Riechen sie streng aus den Ohren? Dann haben sie sicher das Ohrgeruch-Müdigkeits-Syndrom!", und auch wenn sich dann der normale Menschenverstand meldet und uns ein gut gemeintes "Halt! Lies nicht weiter! Hör nicht in dich hinein!" entgegenruft, ignorieren wir das doch und tun das, was uns in die Bredouille bringen wird: Wir suchen. Und zwar nach Symptomen, dass auch wir bald an Beulenpest oder ähnlich grandiosen Krankheiten sterben werden. Und wir werden fündig, denn dieses Pfeifen im linken Ohr kann ja nicht normal sein. Und dieses Rote da am Bauch, das könnte zwar auch einfach nur eine Hautunreinheit sein, aber vielleicht wächst uns ja auch schon die erste Beule, die unseren Untergang besiegeln und uns zu Infektionsbomben mutieren lassen wird. Und haben wir nicht so ein ungutes Gefühl in der Bauchgegend, kein richtiger Schmerz, aber eine Art Druck, der immer gegenwärtiger wird, je mehr wir ihn einzugrenzen versuchen.. Und schon können wir fröhlich "Hallo!" sagen, und zwar zu unserer neuen besten Freundin: der Hypochondrie.
Und um sie zu würdigen haben wir hier nun diese neue Kategorie, in der ich kleine Tips zur Selbstdiagnose geben und ein paar Krankheitsbilder, in die man sich unbedingt einmal professionell hineingefühlt haben sollte, vorstellen werde.
Also, auf gehts, es gibt viel zu lesen - und zu leiden.
von aeskulap - veröffentlicht in: Hypochonderecke
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Samstag, 1. märz 2008
Langsam aber sicher rückt das neue Semester näher, und es wird Zeit, schonmal ein neues Literaturprojekt ins Auge zu fassen - was genau es damit auf sich hat ist  schnell erklärt: Als Gegenpol zu all der Fachidiotie, die  jedes Semester auf mich einprasselt, habe ich vor einer Weile festgelegt, dass da ein literarischer Gegenpol gesetzt werden muss (das war spätestens in dem Moment klar, in dem ich kein normales Buch mehr lesen konnte, ohne unwillkürlich zu versuchen, es auswendig zu lernen..); bisher war das eher leichtere Kost, sprich Stuckrad-Barre und  Kracht, um mal die Autoren der letzten derartigen Aktion zu nennen (jaja, ich weiß, über literarischen Anspruch lässt sich da streiten, Stichwort Popliteratur), nun wird es allerdings Zeit, endlich mal einen Autoren anzugehen, den man  zumindest allgemein literarisch ernst nimmt , und, natürlich weitaus wichtiger, der tot und dessen Werk daher überschaubar ist; bei lebenden Autoren sind Resümees (ja, das schreibt man so, auch wenn es in der Tat  sehr unattraktiv ausschaut, selbst für den nicht  frankophilen Menschen) ja immer nur bedingt Zeitbeständig. Immerhin findet irgendwann auch das blinde Huhn mal ein Korn (so wie beispielsweise Grass, um da mal eindeutig Position zu beziehen).
Nun ja, die Wahl fiel dieses Semester auf einen Österreicher, Stefan Zweig, den meisten wohl bekannt durch seine zahlreichen biographischen Romane über historische Figuren (vor allem der französischen Revolution) oder aber durch die "Schachnovelle", ein kleines Büchlein, das wohl schon so manchen Schüler verfolgte.
Was gibt es nun, bevor in nächster Zeit die ersten Buchbesprechungen folgen, über den Autor zu erzählen?
Seine Geschichte ähnelt der vieler Autoren seiner Zeit: Geboren 1881 in Wien als Sohn eines jüdischen Unternehmers, erhielt Zweig die damals übliche Schulbildung bis zur Matura. Danach stellten sich Kontakte zu auch heute noch bekannten Literaten wie Rilke oder Hofmannsthal ein, und Zweig begann, seine ersten Werke zu veröffentlichen; sein hauptsächliches Arbeitsfeld bildete zu dieser Zeit allerdings die Übersetzung der Werke Baudelaires und Verhaerens.
Nach dem ersten Weltkrieg, nun eine etabliertere Gestalt der österreichischen literarischen Gemeinde, zog es ihn nach Salzburg, wo er über 10 Jahre lebte - 1934 kam es, wie es kommen musste - der Nationalsozialismus, oder besser: die von ihm ausgehende Gefahr, derer sich Zweig wohl bewusst war, trieb ihn ins Exil, aus dem er nie mehr zurückkehrte. In Anbetracht des Zerfalls seiner europäischen Heimat, deren Kultur und Geschichte er so viel Wert beigemessen hatte (um mal etwas zu dramatisieren), schied Zweig 1942 zusammen mit seiner Lebensgefährtin durch eine Barbituratüberdosis in Petropolis (bei Rio de Janeiro)freiwillig aus dem Leben.
Spekuliert man nun, sollten sich in seinem Werk also nicht nur historische Fakten, durch erzählerisches Geschick eng mit Fiktion verwoben, sondern auch immer wieder Bezüge auf die europäische Situation und sein Exil finden.
Soweit die Vermutung. Inwieweit diese zutrifft, werden wir in den nächsten Monaten erleben.
von aeskulap - veröffentlicht in: Bücher
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Donnerstag, 28. februar 2008
So, es wird Zeit, nun auch endlich die Kategorie Studium einzuweihen - hier werden in Zukunft kleine Artikel zu interessanten medizinischen/naturwissenschaftlichen Fakten, zur Studienorganisation und anderem in dieses Grobschema passenden Unfug, den andere hoffentlich so interessant finden werden, wie ich, erscheinen.. Über allem steht, wie immer, der Hinweis darauf, dass diese Artikel keinen Anspruch auf vollständige Korrektheit haben - ich schreibe hier zum Spaß. Wer sicher korrekte Fakten sucht, der schaue in ein Lehrbuch - nun aber zum eigentlichen Thema.
Uns allen ist bewusst, dass wir aus Zellen bestehen, und zwar nicht gerade aus wenigen; mit gut 80 Billionen (ja, richtig, das sind 12 Nullen) hat unser Organismus koordinationstechnisch einiges zu tun, um jeder Zelle sagen zu können, was sie als nächstes zu tun und zu lassen hat.
Hierbei bedient er sich, einfach gesagt, zwei Mechanismen: Einmal der Signalweiterleitung auf elektrischer, ein andermal auf chemischer Basis. Doch wieso gibt es diese beiden Methoden, wie funktionieren sie - und überhaupt, wie hat man sich das Ganze vorzustellen?

Beginnen wir mit der elektrischen Variante. Uns allen ist bewusst, dass wir Nerven haben, und viele erinnern sich sicher an die Biologiestunden in der Oberstufe, in denen von Synapsen, Aktions- und Membranpotentialen die Rede war - all das begegnet uns auch wieder hier. Allerdings müssen wir uns kurz ein wenig mit Grundlagen beschäftigen.
Zellen besitzen Membranen, die sie von der Umwelt abgrenzen - man kann sich eine Zelle eigentlich vorstellen wie einen Plastikbeutel mit Wasser, nur dass die äußere Begrenzung hier nicht aus einem Polymer, sondern aus Lipiden, also Fett, besteht. Diese Lipidschicht trennt den Raum in der Zelle vom Extrazellulärraum, und das mit gutem Grund: In beiden herrschen unterschiedliche Zusammensetzungen von Ionen, Molekülen und Proteinen, und was nicht zusammengehört, bleibt auch in der Natur besser getrennt. Allerdings ist die Membran nicht komplett undurchlässig - kleine unpolare (also nicht geladene) Moleküle können sie durchdringen, für den Rest der Stoffe besitzt die Membran Transportmechanismen wie kleine Proteintunnel oder "Pumpen", deren Aktivität von der Zelle kontrolliert werden kann.
Nun aber zurück zu unseren unterschiedlichen Zusammensetzungen des intrazellulären und extrazellulären Raumes - da in beiden Ionen, also geladene Teilchen, in unterschiedlichen Konzentrationen vorliegen, und die Ladungen sich nicht ausgleichen, entsteht ein konstantes elektrisches Potential an der Membran - das Ruhepotential (das lässt sich z.B. mit der Goldman-Hodgkin-Katz-Gleichung berechnen).
Weiter oben habe ich gesagt, dass eigentlich alle Zellen ein Membranpotential besitzen, das ist zwar richtig, allerdings hilft uns das in diesem Fall nicht, da wir nun Zellen benötigen, die auf das Membranpotential anderer Zellen Einfluss nehmen können - die Evolution hat sich dafür z.B. die Neuronen, die Nervenzellen, ausgedacht.
Ein Reiz, der an so einer Nervenzelle ankommt (meist über ein Sinnesorgan aufgenommen und in elektrische Signale umgeschrieben, oder von Gehirn und Zentralem Nervensystem ausgehend) öffnet hier Kanäle in der Membran, die dafür sorgen, dass das festgefahrene Ladungsverhältnis zwischen Zellinnerem und -äußeren auf den Kopf gestellt wird - die Zelle depolarisiert. Wenn die Depolarisation stark, bzw. positiv genug ist (das normale Membranpotential ist in der Regel negativ), entsteht das universelle Nervensignal - ein Aktionspotential. Diese elektrische Ladung setzt sich dann über den Zelleib des Neurons fort und gelang an das ende des langen Zellfortsatzes, des Axons, und damit auch an eine Synapse, also dem Raum, an dem die erregte Zelle in Kontakt mit einer anderen tritt; hier wird das Signal nicht einfach so weitergegeben (das passiert bei einigen Zellen allerdings doch, z.B. den Zellen des Herzens, in denen sogenannte Gap Junctions zu einer direkten Kopplung der verschiedenen Zellen führen, was sehr sinnvoll ist, da das Herz sich ja möglichst synchron kontrahieren soll), sondern erst in ein chemisches Signal umgewandelt - das Aktionspotential sorgt dafür, dass kleine Bläschen mit einem Stoff, den man gemeinhin als Neurotransmitter bezeichnet (und von dem es dutzende unterschiedlicher Varianten gibt, zum beispiel Acetylcholin), in den Raum zwischen Axonende und zu erregender Zelle ("synaptischer Spalt") abgegeben werden. Die ausgeschütteten Neurotransmitter binden dann an Rezeptoren der zu erregenden Zelle, wodurch sich (entweder direkt oder über eine Kette von Proteinen und Enzymen) Ionenkanäle öffnen und die sich veränderte Membranspannung die nächste Zelle zu depolarisieren beginnt.
Das war nun eine Menge, aber es ist noch nicht ganz vorbei: Denn diese Ionenkanäle, die die Neurotransmitter öffnen, müssen nicht immer dazu führen, dass die Membran depolarisiert - das Ganze geht auch in die andere Richtung, damit wird die Membran dann "unempfindlicher" gegenüber Aktionspotentialen.
Dass das Sinn macht und eigentlich sehr schlau ist, wird einem klarer, wenn man sich vor Augen hält, dass eine Zelle nicht von einer anderen Zelle kontaktiert wird, sondern dass so ein Neuron hunderte von Zellkonatken ausprägt, von denen Alle ein Wörtchen mitzureden haben, wenn es um die Entscheidung "Signal oder nicht" geht.
Ich gebe zu, das ganze klingt reichlich kompliziert, aber die Komplexität lohnt - die Fortleitungsgeschwindigkeiten und Reaktionszeiten (im Bereich von Millisekunden) sowie die vielfältigen Verschaltungsmöglichkeiten sind den oben (und das nur oberflächlich) beschriebenen Aufwand wert.

Die chemische Variante ist um einiges langsamer, folgt allerdings einem nicht weniger interessanten Prinzip: hier werden chemische Verbindungen durch die Blutbahn geschickt, die an ihren Zielorten Zellen dazu bewegen, bestimmten Aufgaben nachzukommen. Doch auch hier erstmal einige wenige Grundlagen.
Viele Zellen in unserem Körper produzieren Botenstoffe und setzen diese frei, je nachdem, wie weitreichend deren Wirkungsradius ist, unterteilt man in autokrine (die Zelle erregt sich selbst), parakrine (Zellen in näherer Umgebung werden erreicht) und endokrine (im ganzen Körper mögliche) Wirkungen.
Das Prinzip der Hormonwirkung ist recht simpel - die sezernierten (=ausgeschiedenen) Verbindungen treffen auf Rezeptoren an (oder auch in) den Zielzellen, an die sie binden, und über die (eventuell über weitere Zwischenschritte) die gewünschte Reaktion der Zelle vermittelt wird. Soviel zum Groben.
Sieht man sich die Sache einmal genauer an, erkennt man wieder, wie smart Mutter Natur doch manchmal ist - die endokrinen Hormone erreichen zwar jede Zelle im Körper, aber sie entfalten ihre Wirkung nur auf den Zellen, die auch Rezeptoren für sie besitzen (das sollte man sich vor allem als Student von Anfang an klar machen).
Schauen wir uns nun die Hormone etwas genauer an, stellen wir fest, dass es auch da wieder Wechselwirkungen mit der Zellmembran gibt - fettige, lipophile Stoffe wie z.b. die Steroidhormone (also Testosteron, Glukagon..) gelangen problemlos durch die Membran und binden an einen Rezeptor in der Zelle, der sich dann in den Zellkern begibt und sich dort aufmacht, einige Gene auf der DNA in Proteine umzusetzen (das dauert eine Weile und erklärt, dass diese Hormone eher für eine langfristige Veränderung des Stoffwechsels bzw. der Zellausstattung zuständig sind).
Die nicht-fettigen Hormone (und das ist der Großteil) wirken über drei verschiedene Rezeptortypen, an die sie  an der außenseite der Plasmamembran binden und die die Wirkung ins Zellinnere (zum Teil über einige Zwischenschritte) vermitteln. Das sind meist kurzfristige Wirkungen, z.B. das Bereitstellen von Zucker, wenn ausgeschüttetes Adrenalin uns fluchtbereit machen will, wenn wir mal wieder Angst im Dunkeln oder vor einer Prüfung haben..

Das schaut nun nach zwei getrennten Kommunikationssystemen, die unabhängig voneinander Arbeiten aus; ein Eindruck, der täuscht. Denn die Aktivität vieler unserer Hormone wird über den Hypothalamus (einem Kerngebiet im Hirn) geregelt - es zeigt sich wieder einmal, dass alle roten Fäden letztendlich dann doch dort oben irgendwie zusammenlaufen.
Zum Schluss sei noch auf etwas hingewiesen: Meine Ausführung lesen sich hoffentlich verständlich und einfach, aber die Natur hat eine wichtige Eigenschaft, die vor allem Studenten wie mich immer wieder vor Probleme stellt - sie ist nämlich immer komplizierter, als sie auf den ersten Blick wirkt.




von aeskulap - veröffentlicht in: Studium
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Donnerstag, 28. februar 2008
Es wird Zeit, den Tag mit einem halbwegs ernsthaften Artikel abzuschließen (nicht zuletzt, weil der Literaturteil einen Einführungspost braucht), diesmal unter folgender konfuser Prämisse: Was liest man? Und wie?
Die Antwort klingt zunächst natürlich einfach: Bücher. Und zwar mit den Augen. Oder meinetwegen mit den Fingern, wenn man denn Braille bemühen will. Aber darauf zielt die Fragestellung natürlich nicht ab, vielmehr brennt mir ein Phänomen unter den Nägeln, das zwar zunächst vollkommen logisch und normal erscheint, aber den ein oder anderen Bücherwurm sicher schon in die Bredouille manövriert hat: Es gibt einfach viel zu viele Bücher von viel zu vielen Autoren, um sich auch nur Ansatzweise während der eigenen Lebzeiten ein Bild über die, und so nenn ichs nun mal pathetisch, literarische Menschheitsleistung zu machen.
Dass man mir nun für das Erkennen vollkommen offensichtlicher Tatsachen einen Preis verleihen könnte, ist mir bewusst, allerdings ergibt sich eben aus dem genannten Punkt ein wesentliches Problem, das sich in ähnlicher Weise auch in der modernen Informationsflut (und natürlich auch vielen anderen Bereichen finden lässt): Welche Bücher sind lesenswert? Und wie will man das bemessen?
In der Schule hilft man sich heutzutage mit dem Schlagwort "Werkimmanenz" über die Tatsache hinweg, dass die wenigsten Schüler ihnen vorgelegte Bücher in (literatur-)geschichtliche Kontexte oder gar in eine Schaffensperiode des Autors einordnen können; über Sinn und Unsinn dessen lässt sich vermutlich streiten, allerdings ist es ein schönes Symptom für die eigentliche Unfassbarkeit des literarischen Kosmos in seiner Gänze.
Natürlich kennen wir alle mindestens zwei mögliche Lösungen für das von mir vielleicht etwas zu ausführlich geschilderte Dilemma:
Zum einen bleibt uns die Verallgemeinerung, das grobe Anreißen der als relevant befundenen Autoren und Strömungen - also etwas Dickens hier, dort ein bisschen Faulkner, natürlich auch etwas Tolstoi, Naipaul und wie sie alle heißen; das exemplarische herausgreifen einzelner Werke ist (zusammen mit der von an dieser Stelle geforderten direkten Uploadmethode a la Matrix) heute wohl die einzige Möglichkeit, sich den groben Überblick zu wahren.
Dem entgegen steht logischerweise die Spezialisierung, sei es auf die Literatur eines bestimmten Landes, Autors oder eine einzelne Gattung.
Beide Lösungen beinhalten dann allerdings auch die durch Auslassung bedingten Gefahren - das Verpassen wichtiger Zusammenhänge etwa. Oder, für uns Hobbyleser, das Übersehen eigentlich guter Bücher. Oder das Fällen von Fehlurteilen über Autoren anhand eines einzelnen gelesenen Buches.

Wie ist dem also beizukommen? Gar nicht. Denke ich zumindest.
Warum dann aber dieser Artikel? Weil wir nicht unendlich viele Bücher lesen können. Und weil wir daher, wenn wir denn ein Buch in die Hand nehmen, auch einmal kurz darüber nachdenken sollten, was wir nun davon erwarten. Und weil wir uns ab und zu, wenn wir uns wieder vom Volksverdummer beschallen lassen, fragen sollten, wann wir eigentlich das letzte Mal ein Buch in der Hand hatten.
von aeskulap - veröffentlicht in: Bücher
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Mittwoch, 27. februar 2008
Der Anfang ist gemacht, nun heißt es: lernen, wie man ansprechend bloggt. Interessante Themen finden, stilistisch lesbare Texte schreiben, Bilder einfügen, und so weiter. Kategorien für spätere Schreibergüsse müssen gefunden, das Layout festgelegt, die Kommentarfunktion angepasst werden.. Das wäre natürlich alles einfacher, wenn der hiesige Texteditor Opera unterstützen würde, aber gut, man kann nicht alles haben.
von aeskulap
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Mittwoch, 27. februar 2008
Richtig. Jeder. Und nun auch ich. Aber - wie kommt man auf die Idee, all dem im Internet ohnehin schon herumschwirrenden Unfug nun auch noch den eigenen Senf hinzuzugeben? 
Wer ernsthaft eine Antwort darauf erwartet, dem sei das Einschalten eines beliebigen TV-Senders im deutschen Kabelfernsehen, vornehmlich ab 23:00, empfohlen; wenn man sich vor Wurstdokumentationen, Call-in-Shows, in denen von Solarien fast geröstete Pseudoentertainer laut schreiend und gestikulierend versuchen, noch den letzten Deppen (und ja, mich auch schon einmal, ich reihe mich da, wenn auch leicht beschämt, gern ein) zum Anruf zu bewegen, Wiederholungen von nachmittäglichen Talkshows und anderen bildungsförderndem Sendematerial kaum noch retten kann, dann greift der moderne Mensch zum letzten ihm Rettung versprechenden Mittel, wahlweise verkörpert durch Bier oder eben das Internet.
Und da wären wir nun. Hurra.
Das wir impliziert, dass außer mir noch jemand das hier verzapfte und festgehaltene Gedankenwirrwarr liest - das wäre mir persönlich nicht unlieb; zur Zeit genüge ich mir allerdings noch als eigenes Publikum. Ob das so bleibt, werden wir erleben.
Bis dahin stellt sich noch eine Frage - was hat man von einem, und in diesem speziellen Fall meinem Blog zu erwarten?
Lieber nicht zu viel, wäre hier wohl ein angebrachter Rat - wer streng recherchierte Artikel, Objektivität, Detailgenauigkeit und Ernsthaftigkeit von einem blog erwartet, wird mit mir und meiner Federschwingerei wohl nicht glücklich werden; dieses Blog soll in erster Linie dem Zeitvertreib des Autors und der eventuellen Leserschaft dienen, dementsprechend werden hier kurze Rezensionen von (Lehr-)Büchern genauso Eingang finden wie kurze Geschichten aus dem Studium oder Postings zu recht sinnfrei erscheinenden Themen.
Soviel zum Plan. Und nun harren wir einmal der Ausführung. In diesem Sinne - auf geht's.
von aeskulap - veröffentlicht in: Allgemeines
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