Allgemeines

Sonntag, 20. april 2008 7 20 /04 /2008 21:56

































Für die unter uns, denen es nicht bewusst ist: heute ist der 20. April, und wieder einmal jährt sich der Geburtstag eines gewissen Österreichers, der die Welt mit Krieg überzogen und uns mit der Erbschuld gesegnet hat.
Grund genug, wieder einmal festzuhalten, dass die Vergangenheit und vor allem die Lehren, die wir aus ihr ziehen können, lebendig bleiben muss - und zwar historisch korrekt und unverfälscht; wenn die letzten Jahrzehnte eines möglich gemacht haben sollten, dann Objektivität in der Retrospektive, abseits von Glorifizierung und Verteufelung, wie sie uns heute als Extreme desöfteren begegnen.
Erinnern wir uns also nochmals der Geschichte. Erkennen wir uns noch einmal selbst. Und lernen wir daraus.



von aeskulap - veröffentlicht in: Allgemeines
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Sonntag, 13. april 2008 7 13 /04 /2008 15:57
Jaha, heute wage ich mich weit hinaus, in die Welt der Religion nämlich; primär, weil es auch einmal gilt, die eigene Wirklichkeitsauffassung ein wenig darzulegen, immerhin ist ein blog ja gerade dazu da, ein wenig der eigenen Gedankenwelt verschriftlich in die Welt hinaus zu werfen.
Die meisten Menschen glauben heute an etwas, sei es Gott, das fliegende Spaghettimonster oder eben, dass es diesen Gott gar nicht erst gibt; letztlich krankt allerdings gerade die letzte Auffassung dadurch, dass sie sich dem verleugneten Überwesen und dem Beweis seiner Nichtexistenz so exzessiv widmet; immerhin sind die erbrachten Beweise der Existenz und Nichtexistenz rein wissenschaftlich allesamt nicht 100% falsifizierbar.
Für jene, die das nicht stört, wird die Existenz Gottes oder eben die Ablehnung dieser Annahme zur dogmatischen Lebensauffassung - darin unterscheiden sich beide Antipoden schonmal nicht.
Mir persönlich kam die Versteifung auf zwei Gegensätzliche, bisher nicht beweisbare Annahmen, schon immer sehr seltsam vor - letztlich sind beide Konzepte Annahmen, denen man sich, je nach persönlicher Prädisposition, eben unterordnet, was sie nicht davon abhält, das zu tun, wofür der Mensch sie erfunden hat: dem Leben irgendwo einen Sinn zu geben nämlich.

Was bleibt jemandem also, der sich diese beiden Antithesen anschaut, und feststellt: "Zum momentanen Zeitpunkt ist das alles nicht beweisbar."?
Die Antwort stellt der Agnostizismus dar, eine Strömung, deren Grundannahme die Nichtbeweisbarkeit der Existenz eines höheren Wesens darstellt, und die sich dadurch den leidigen Grabenkämpfen, denen man sich desöfteren Ausgesetzt sieht, elegant entledigt.
Allerdings unterscheidet man hier jene, die wie ich glauben, dass der Beweis für oder gegen Gott womöglich doch irgendwann in ferner Zukunft endgültig erbracht werden kann (schwacher Agnostizismus) und solche, die das generell für unmöglich halten, da sich die Fragestellung der menschlichen Begriffsmöglichkeit komplett entzieht (starker Agnostizismus).
Interessant am Agnostizismus ist nun, dass er durchaus einräumt, dass ein Beweis, der 100% falsifizierbar ist, wenn er denn jemals gefunden werden sollte, die persönlichen Realitäten deutlich verändern wird; die Überzeugung, dass selbst die Existenz Gottes, wäre sie bewiesen, keinen Punkt unserer Existenz beeinflussen würde, eine vom Agnostizismus abweichende Strömung also, bezeichnet man dann als Ignostizismus.

Warum ich nicht empfänglicher für die Idee eines Überwesens, dem ich alle Schuld an den Problemen des Lebens, an jeder falschen Entscheidung zuschieben könnte, und das mir die Fehler, die ich selbst mir nicht zu vergeben im Stande bin, freudig vergibt, wie es vom Christentum propagiert wird, ist mir selbst nicht ganz klar; es mag daran liegen, dass das, was ich vom Leben fordere, vor allem Antworten, begründete, verständliche und überprüfbare Antworten, sind. Und die finden sich in der religiösen Grundsatzdebatte eben selten.
Vielleicht verpasse ich da was. Vielleicht auch nicht. Dafür fehlen aber wieder die Beweise...


von aeskulap - veröffentlicht in: Allgemeines
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Dienstag, 8. april 2008 2 08 /04 /2008 16:52

Es ist zum Händezusammenschlagen. Über dem Kopf, natürlich, nicht klatschend vorm Körper - gerade hab ich wieder einmal, und ich rate hiermit jedem davon ab, MTV eingeschaltet, und natürlich gerade eine der Perlen des neudeutschen Gangsterraps. 
Bushido, den man ja im Vergleich zu dem, was seit Aggro noch so auf den Bühnen herumhüpft, schon fast als Poeten bezeichnen muss.
Das sagt eigentlich schon alles über das Niveau dessen, was sich heute HipHop nennt - das war allerdings mal anders. Früher, das war eine bessere Zeit, kein Gangsterrap, kein Ich ficke deine Mutter und danach grill ich sie wie Hähnchen-Niveau, sondern ein Ringen um den besten Flow, die netteste Geschichte, die derbsten Styles. Damals wurde der deutsche Hiphop vom guten alten Hamburg und Stuttgart dominiert; Eimsbush, Mongo-Cligge, die Kolchose in 0711 bestimmten das geschehen, und da Hiphop erst langsam groß wurde und Profit noch nicht im Mittelpunkt stand, ging man freundschaftlich miteinander um. In krassem Gegensatz zu heute, wo ja Gewalt im Hiphop zum Alltag zu gehören scheint.
Um die richtigen Anfänge komplett mitbekommen zu haben, war ich damals zu jung, vielleicht war das auch gut so, denn so war meine erste eigene Hiphopplatte keine Geringere als "Bambule" von den Beginnern - welchen besseren Einstieg könnte man sich vorstellen?
Überhaupt reihte sich damals ein großes Album an das andere, da kamen EinsZwo mit ihrem 
Gefährlichen Halbwissen, Freundeskreis, die vorher schon erfolgreich den Kreis quadriert hatten,
brachten mit Esperanto eine der Platten, ohne die ein Sommer überhaupt nicht mehr denkbar wäre, Dynamite Deluxe warfen ihr Deluxe Soundsystem auf den Markt, und man hoffte, es würde ewig so weitergehen.
Für eine Weile tat es das auch; Blumentopf, Massive Töne, Afrob, die Sterne, Deichkind - es gab viel zu hören damals.
Doch dann schwappte der Gangsterrap erfolgreich über nach Deutschland, und gegen die agressiven neuen MCs schien sich die alte Skill-Brigade nicht behaupten zu können; das Bo, definitiv das schnellste Mundwerk, das Hamburg zu bieten hat, bewies mit seinem "türlich, türlich" damals schon, dass die Fans nicht mehr Geschichten a la "Omi von oben" hören wollten, sondern dass man nicht mehr denken, sondern feiern wollte. Und das geht natürlich schlecht, wenn beispielsweise Curse nebenher über die Armut in der dritten Welt erzählt.
Heute sind sie rar geworden, die guten Texte, die nicht ins Mikrofon brüllende, ruhige MC-Stimme, die etwas anderes zu erzählen hat als "ich will reich werden, auch wenn ich dich erschießen muss, das läuft bei uns im Ghetto eben so"; ab und zu regen sie sich nochmal, da bringen Dendemann und Max Herre ihre Solodebüts, da bringt Blumentopf mal ein neues Album - aber die goldene Zeit, die ist vorbei.
Eindrucksvoll bewiesen wurde das dieses Jahr durch das Comeback von Dynamite Deluxe - wenn Samy auch früher sicher nicht zu unrecht von sich als dem "derbsten MC seiner Zeit" rappte, so blieb er doch über all die Jahre nur deshalb auf der Erfolgswelle, weil sein Style sich dem, was die Gangsterbewegung von ihm forderte, nach und nach anpasste - und auch wenn er nicht die üblichen neuen Themen behandelt, so fehlt ihm die Lässigkeit, die Hiphop früher angenehm und nicht zuletzt groß gemacht hat. Aber heute frisst der Hiphopfan von damals Fliegen, und wenn ihm ein Album der Helden von damals hingeworfen wird, dann ist das immernoch besser als jedes neue der Stereotypen von heute.
Was bleibt uns alten, treuen Fans dann diesen Sommer zu tun? Die Antwort darauf hat - natürlich - einmal wieder Dendemann, wenn er sagt "was immer du tust, tu es, als sei es heute das erste Mal".
Also nochmal die alten Alben hören. Sich wieder fühlen wie 15, damals, beim ersten Mal.
Eigentlich gar nicht so übel.

von aeskulap - veröffentlicht in: Allgemeines
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Montag, 17. märz 2008 1 17 /03 /2008 06:05
undefined
Es ist altbekannt  - und zumindest bei mir wieder einmal hochaktuell -, dass wir Menschen mit allen Widrigkeiten des Lebens klar kommen, egal wie groß die Entbehrungen, wir vermögen fast immer das sprichwörtliche Licht am Ende des Tunnels zu sehen; ein Zustand aber zwingt den Menschen in die Knie, macht ihn mürbe wie kaum ein zweiter: die Einsamkeit.
Auch wenn immer wieder in Kunst und Literatur die Einsamkeit angepriesen wird, prominentes Beispiel ist hier "Walden" von Emerson, und so mancher Sinnsprüche a la "Frei, aber einsam" (Brahms) zu seinen Lebensmaximen machte und auch heute noch macht, so kommt doch auch bei diesen Menschen immer wieder der Punkt, an dem sie der Einsamkeit entfliehen, ihr sogar entfliehen müssen; denn nichts ertragen wir Menschen so schlecht wie das unfreiwillige Alleinsein.
Es ist weitreichend bekannt, dass Kinder, wenn man ihnen Zwischenmenschlichkeit vorenthält, jämmerlich verkümmern und schließlich sterben, egal wie gut sie sonst versorgt sind; und dass die Einsamkeit schon so manchen Abenteurer oder sozial Verelendeten in den Wahnsinn oder Suizid getrieben hat, ist auch nicht verwunderlich.
Offenbar muss man sich nicht nur selbst wahrnehmen, um zu leben, sondern auch von seiner Umwelt wahrgenommen werden; Anteil haben an der Welt, wenn auch nur im kleinen, das scheint, neben Nahrung, Behausung, Kleidung noch ein Grundbedürfnis zu sein.
Wie logisch, dass wir da neben dem Essen, Trinken, Arbeiten in unserem Leben Platz für einen anderen wesentlicen Lebensbestandteil geschaffen haben: die Liebe (dass da auch der viel gerühmte evolutionäre Imperativ eine Rolle spielt, ist mir schon klar, immerhin mag ja die Art auch fortbestehen).
Die Schlussfolgerung hieraus ist natürlich interessant: Man liebt also, nach dieser Argumentation wenigstens, nicht nur, weil es so schön ist, sondern man muss auch lieben, man kommt daran gar nicht erst vorbei.
Ein Problem hat die Liebe allerdings - sie verläuft selten so, wie man sich das vorstellt; Happy Ends sind, trotz diverser Hollywoodstreifen, die doch das Gegenteil beweisen, eher selten, meist läuft alles nicht nach Plan, viel zu oft müht man sich vergeblich.
Interessanterweise verbringen wir kaum mit anderem so viel Zeit als mit der Jagd nach Zuneigung und Anerkennung - das fängt beim Job an, geht über das Aussehen zu den eigenen Aktivitäten; hinter allem steht, irgendwo, immer, wenn schon nicht der Wunsch nach Auffälligkeit für das andere Geschlecht, so doch zumindest die Hoffnung auf Gesellschaft, denn: "Wie leer ist die Welt für den, der sie einsam durchwandert."(Flaubert)
In kaum einem anderen Gebiet sind wir so oft so erfolgslos; und kaum ein anderer Bereich unseres Lebens treibt mehr Menschen freiwillig dazu, selbiges zu beenden (nein, hier ist nicht die Hochzeit gemeint); unerträglich ist es, wenn sie einem versagt wird, die Liebe. Aber unverzeihlich, sie nie empfunden zu haben.
von aeskulap - veröffentlicht in: Allgemeines
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Montag, 10. märz 2008 1 10 /03 /2008 22:58
"Brot und Spiele", wer hat diese Phrase nicht schonmal gehört - immerhin ist dieses Grundrezept des politischen "das Volk bei der Stange"-haltens alt wie die europäische Kultur selbst; und auch heute aktuell wie eh und je.
Natürlich klingt es erst einmal flach, dieses "Brot und Spiele", zu lapidar, um tatsächlich fundamentale Grundwahrheiten des menschlichen Verhaltens ausdrücken zu können; immerhin kann man uns komplexe Lebewesen und unser Zusammenleben doch nicht auf zwei Schlagworte reduzieren. Oder etwa doch?
Betrachten wir erst einmal, was es eigentlich mit panem et circenses auf sich hat: Am Lateinischen lässt sich schon vermuten, dass es sich wohl um eine zur Zeit des römischen Reiches geprägte Phrase handelt, und wenn man gedanklich so weit ist, geht einem auch auf, dass die Übersetzung von circenses als Spiele eigentlich nicht ganz korrekt ist - richtiger wäre es, Zirkusspiele zu schreiben. Aber gehen wir einmal einen Schritt weiter und suchen den, der diesen Ausdruck prägte (man sieht, heute hagelt es wieder Wissen, mit dem man an Kneipenabenden glänzen könnte): Wir finden ihn in einer Satire des Dichters Juvenus, in der er das römische Volk anklagt, alle politische Autarkie an Feldherren und andere Führer abgetreten zu haben, nun nur noch fähig, sich ängstlich Brot und (Zirkus-)Spiele zu wünschen, verfasst gegen Ende des 1. Jahrhunderts.
Man hätte auch vermuten können, dass es einer sozusagen prämachiavellistischen Anleitung zum Regieren aus dieser Zeit entstammt, denn in der Tat ist uns die römische Zivilisation ja unter anderem für die von seinen Führern errichteten großen Amphitheatren und Arenen, die zum Teil die Zeit bis heute überdauert haben, bekannt - dass man, um Ruhe vor dem Volk zu haben, selbiges politisch und sozial bei der Stange halten muss, sei es durch aggressivere Außenpolitik (Krieg lenkt, wie wir am Beispiel der USA sehen können, auch heute noch gut von innenpolitischen Problemen ab und eint, zumindest zu Beginn, ein Volk wie kein anderes Ereignis), durch Ablenkung der Bevölkerung, indem man ihre Grundbedürfnisse befriedigt (beispielsweise mit panis gegen den Hunger) oder eben ihre Aufmerksamkeit auf andere Ereignisse und Persönlichkeiten lenkt (womit wir bei den circenses wären), war auch damals schon bekannt.
Nun ja, damals ist natürlich schon eine Weile her, wir sind doch mittlerweile zivilisatorisch so viel weiter, diese einfachen Grundprinzipien können doch heute gar nicht mehr so angewandt werden wie damals.
Wer so denkt, möge doch bitte genau jetzt den Fernseher einschalten, ein wenig zappen und dann noch einmal genau darüber nachsinnen; nun ja, denkt man sich, aber heute wissen wir ja über Populismus und ähnliches viel besser bescheid als damals, heute ist der normale Mensch viel informierter, die Welt kann sich vor Transparenz kaum retten..
Stimmt schon, aber ich finde es trotzdem erstaunlich, wie einfach sich dieses Muster des "das Volk ruhig haltens" immer wieder applizieren lässt: Da bemängeln täglich hart arbeitetende Kumpel, dass Manager Millionengehälter für ihre Arbeit kassieren, jubeln aber am selben Abend noch freudentaumelnd ihren großen Fußballhelden zu, die für die sensationelle Fähigkeit, einem Ball hinterherlaufen und ihn ab und zu durch einen Tritt zu beschleunigen, ähnlich horrende Summen erhalten - daran ist dann, wenn man in den modernen Arenen steht oder sich das Spiel über den Volksverdummer daheim anschaut, natürlicht nichts mehr auszusetzen; dass es aber jene modernen SportHelden sind, die heute die Aufgabe übernehmen, uns vom Alltag mit all seinen Strapazen und unerfreulichen Zuständen abzulenken, und das sehr erfolgreich, realisieren wohl nur wenige.
Statt des Sports könnte man nun auch die gute alte Flimmerkiste, die ja auch nichts anderes tut, als uns alle gekonnt zu verdummen und mit all ihren Stars und Sternchen eine andere Kategorie der modernen Helden zum Zeit- und Gedankenvertreib anbietet, und uns mit Schreckensmeldungen aus aller Welt das Herz in die Hose und Schreckensgespinste ins Hirn befördert, anführen; das Grundprinzip ist das gleiche.
Zugegeben, dieser Artikel ist ein wenig zum Pamphlet ausgeartet, aber man kann einfach nicht oft genug darauf hinweisen, wie sehr doch einfache, altbekannte und vielleicht auch unterschätzte Mechanismen unser Leben in unterschiedlichster Weise beherrschen; und wie sie letztlich, klug genutzt, eingesetzt werden können, um in eben dieses einzugreifen.
Und genau wenn das geschieht, ist es nötig, sie zu erkennen.
von aeskulap - veröffentlicht in: Allgemeines
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Mittwoch, 27. februar 2008 3 27 /02 /2008 01:28
Richtig. Jeder. Und nun auch ich. Aber - wie kommt man auf die Idee, all dem im Internet ohnehin schon herumschwirrenden Unfug nun auch noch den eigenen Senf hinzuzugeben? 
Wer ernsthaft eine Antwort darauf erwartet, dem sei das Einschalten eines beliebigen TV-Senders im deutschen Kabelfernsehen, vornehmlich ab 23:00, empfohlen; wenn man sich vor Wurstdokumentationen, Call-in-Shows, in denen von Solarien fast geröstete Pseudoentertainer laut schreiend und gestikulierend versuchen, noch den letzten Deppen (und ja, mich auch schon einmal, ich reihe mich da, wenn auch leicht beschämt, gern ein) zum Anruf zu bewegen, Wiederholungen von nachmittäglichen Talkshows und anderen bildungsförderndem Sendematerial kaum noch retten kann, dann greift der moderne Mensch zum letzten ihm Rettung versprechenden Mittel, wahlweise verkörpert durch Bier oder eben das Internet.
Und da wären wir nun. Hurra.
Das wir impliziert, dass außer mir noch jemand das hier verzapfte und festgehaltene Gedankenwirrwarr liest - das wäre mir persönlich nicht unlieb; zur Zeit genüge ich mir allerdings noch als eigenes Publikum. Ob das so bleibt, werden wir erleben.
Bis dahin stellt sich noch eine Frage - was hat man von einem, und in diesem speziellen Fall meinem Blog zu erwarten?
Lieber nicht zu viel, wäre hier wohl ein angebrachter Rat - wer streng recherchierte Artikel, Objektivität, Detailgenauigkeit und Ernsthaftigkeit von einem blog erwartet, wird mit mir und meiner Federschwingerei wohl nicht glücklich werden; dieses Blog soll in erster Linie dem Zeitvertreib des Autors und der eventuellen Leserschaft dienen, dementsprechend werden hier kurze Rezensionen von (Lehr-)Büchern genauso Eingang finden wie kurze Geschichten aus dem Studium oder Postings zu recht sinnfrei erscheinenden Themen.
Soviel zum Plan. Und nun harren wir einmal der Ausführung. In diesem Sinne - auf geht's.
von aeskulap - veröffentlicht in: Allgemeines
- Kommentare () - empfehlen

Über diesen Blog

Kategorien

Kalender

Januar 2010
M D M D F S S
        1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31
             
<< < > >>

Feeds

  • RSS feed of articles
Erstellen Sie einen Blog auf de.over-blog.com - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Missbrauch melden